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Ängsten und Phobien: Ursachen Ängste und Abneigungen sind völlig normale und schützende Gefühle, die jeder Mensch hat. Sind sie allerdings besonders stark ausgeprägt und unverhältnismäßig, spricht man von Angststörungen und Phobischen Störungen (Phobien). Leichte Formen von Ängsten und Phobien sind weit verbreitet. Kommt es allerdings zu Einschränkungen des Alltags, etwa, weil man die Wohnung aus Angst vor einer bestimmten Situation nicht mehr verlassen kann, ist eine Therapie sinnvoll. Es gibt verschiedene Theorien, welche Ursachen Ängste und Phobien haben. In der Regel kommen mehrere Faktoren zusammen. Dazu gehören: Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Ängsten und Phobien: Symptome Während die Phobie sich auf bestimmte Objekte bezieht, ist die Angststörung unspezifisch. Man unterscheidet verschiedene Typen von Angststörungen:
| • | Panikstörung: Panikstörungen äußern sich durch Angstattacken, die regelmäßig und in jeder Situation auftreten können. Es bedarf keines speziellen Auslösers. | | • | Generalisierte Angststörung: Die Generalisierte Angststörung ist anhaltend und bezieht sich auf zukünftige Ereignisse. Im Mittelpunkt steht dabei die Angst vor eintretenden Unglücken familiärer, sozialer oder materieller Art, Unfällen oder Krankheiten. | | • | Angst und depressive Störungen: Ängste und Depressionen treten etwa zu gleichen Teilen gemeinsam auf. | | • | Sonstige gemischte Angststörungen: Neben einer Generalisierten Angststörung besteht eine weitere Störung wie Hypochondrismus oder Zwangsstörungen. | Neben dem übersteigerten Angstgefühl kommt es vor allem bei Panikattacken zu Herzrasen, Atemnot oder Schwindel. Welche Symptome auftreten, hängt von der jeweiligen Situation und der Schwere der Attacke ab. Phobien äußern sich durch übersteigerte Abneigung vor Personen, Situationen oder Dingen. Auch Tiere und Pflanzen können Gegenstand von Phobien sein. Wie die Ängste, lassen sich auch Phobien in verschiedene Typen einteilen:
| • | Agoraphobie: Das Hauptmerkmal der Agoraphobie ist die Angst vor öffentlichen Orten, von denen man sich nicht leicht zurückziehen kann. | | • | Soziale Phobie: In Gesellschaft hat man Angst davor, von anderen betrachtet und bewertet zu werden. Häufig beginnt diese Störung bereits im Jugendalter. | | • | Spezifische Phobie: Hier bezieht sich die Angst auf ganz bestimmte Objekte und Situationen. Bekannte Spezifische Phobien sind Höhenangst und Flugangst sowie die Angst vor bestimmten Tieren (z.B. Spinnenphobie). | Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Ängsten und Phobien: Diagnose Die Diagnose von Angststörungen und Phobien erfolgt in einem ausführlichen Gespräch durch einen Psychologen oder Psychiater. Insbesondere die Situationen, in denen es zu Angst oder starker Abneigung kommt, stehen dabei im Mittelpunkt. Auch die körperliche Untersuchung ist Teil der Diagnostik. Organische Ursachen für die Störungen lassen sich somit ausschließen. Zur genaueren Feststellung von Art und Schwere eignen sich verschiedene Fragebögen, die speziell für diese Störungen entwickelt wurden. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Ängsten und Phobien: Behandlung Die Therapie von Ängsten und Phobien umfasst in der Regel mehrere Ansätze. Zum einen lassen sich die Beschwerden zunächst mit Medikamenten wie Antidepressiva mindern. Wichtigste Behandlung von Ängsten und Phobien ist eine Psychotherapie, vor allem die Verhaltenstherapie. Außerdem kann es sinnvoll sein, zusätzlich Entspannungstechniken (z.B. Yoga) zu erlernen, da sich hierdurch phobische Anfälle und Angstattacken etwas abschwächen lassen. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Ängsten und Phobien: Prognose Nicht alle Angststörungen und Phobien verschlimmern sich im Laufe der Zeit. Es zeigt sich aber, dass sie unbehandelt häufig chronisch verlaufen. Je länger sie bereits bestehen, desto aufwändiger und länger verläuft die Therapie. Deshalb ist es ratsam, bei Ängsten und Phobien frühzeitig einen Arzt aufzusuchen. Die besten und langfristigsten Therapieerfolge lassen sich durch eine Psychotherapie beziehungsweise Verhaltenstherapie erzielen. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Ängsten und Phobien: Vorbeugung Man kann Angststörungen und Phobien nur bedingt vorbeugen. Damit gelegentlich auftretende Ängste oder Abneigungen sich nicht manifestieren, ist es ratsam, sich auslösenden Situationen zu stellen und nicht zu umgehen. Geht man Ängsten dauerhaft aus dem Weg, vergrößert sich die Angst weiter - ein Teufelskreis beginnt. Weitere Informationen Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008 Quellen: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie: Phobische Störungen bei Kindern- und Jugendlichen (F40, F93.1, F93.2). AWMF-Leitlinien-Register Nr. 028/021 (Stand: 11/2006) Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie: Angststörungen (F41, F93.0). AWMF-Leitlinien-Register Nr. 028/022 (Stand: 11/2006)
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Ängste;Phobien;Angststörungen;Panikstörung |
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