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Krebsfrüherkennung: Definition Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen, die so genannte Krebsvorsorge, gehören zu den Standardleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Die meisten bösartigen Tumoren haben früh erkannt und behandelt eine bessere Prognose und eine höhere Aussicht auf Heilung. Es gibt für Frauen und Männer je nach Alter verschiedene Krebsvorsorge-Untersuchungen. Autor: Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. April 2008
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Krebsfrüherkennung: Durchführung Die gesetzlichen Krankenkassen bieten zurzeit folgende Krebsvorsorge-Untersuchungen an:
| • | Ab dem Alter von 20 Jahren jährliche Untersuchung der inneren und äußeren Geschlechtsorgane für Frauen | | • | Ab dem Alter von 30 Jahren zusätzliche jährliche Tastuntersuchung der Brust und Inspektion der Haut für Frauen | | • | Ab dem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre Untersuchung der Haut für Frauen und Männer | | • | Ab dem Alter von 45 Jahren jährliche Untersuchung der Genitalorgane, insbesondere der Prostata sowie der Haut für Männer | | • | Ab dem Alter von 50 Jahren bis 55 Jahren jährliche Untersuchung von Dickdarm und Enddarm inklusive Tastuntersuchung und Test auf verstecktes Blut im Stuhl für Frauen und Männer | | • | Ab dem Alter von 55 Jahren Darmspiegelung: zwei Untersuchungen im Abstand von zehn Jahren oder Test auf verborgenes Blut im Stuhl alle zwei Jahre für Frauen und Männer | | • | Ab dem Alter von 50 Jahren bis 69 Jahren alle zwei Jahre Mammografie-Screening (Röntgen-Untersuchung der Brust) für Frauen | Autor: Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. April 2008
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Krebsfrüherkennung: Anwendung Die Krebsvorsorge dient der Früherkennung von Krebs. Denn früh erkannt und behandelt, haben viele Krebserkrankungen eine bessere Prognose. In erster Linie sollen folgende, häufige bösartige Tumorerkrankungen festgestellt werden: Autor: Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. April 2008
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Krebsfrüherkennung: Risiken Schwerwiegende Risiken birgt die Krebsvorsorge nicht. Im Gegenteil lassen sich hierdurch viele Krebserkrankungen in einem frühen, gut behandelbaren Stadium entdecken. Es besteht ein gewisses Risiko, dass Krebserkrankungen fälschlicherweise diagnostiziert werden (sog. falsch-positive Diagnose), sowie dass Krebserkrankungen trotz Diagnostik nicht entdeckt werden (falsch-negatives Ergebnis). Durch standardisierte und gut ausgebildete Untersucher, vor allem im Rahmen des Mammografie-Screenings, wird versucht, dieses Risiko so gering wie möglich zu halten. In sehr seltenen Fällen kann es bei falscher Durchführung zu Komplikationen bei der Darmspiegelung kommen. Weitere Informationen Autor: Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. April 2008 Quellen: Online-Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit: Die Gesundheitsreform, Früherkennung und Vorsorge. (Stand: 03/2008) Online-Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit: Die Prävention, Früherkennung. Stand: 03/2008)
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Vorsorge;Früherkennung;Krebs;Krebsvorsorge |
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