|


 |
 |
 |  |  |
| |
|
 |
|
|
|
|
|
Kräuter & Gewürze Aloe Vera Wohltuend ...mehr
|
|
|
 |
 |
 |
|
|
 |  |  |  |  |
|
|
 |
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
Diagnose Darmkrebs: Sie hätten gerne eine zweite Meinung? Die Felix Burda Stiftung bietet Ihnen die Möglichkeit.
|
 |
 |
|
|
 |
 |
Darmkrebs: Ursachen Bei etwa 98 Prozent der Darmkrebsbefunde ist der Dickdarm (Kolonkarzinom) oder der Mastdarm (Rektumkarzinom) betroffen. Beide werden unter dem Begriff Kolorektale Karzinome zusammengefasst. Dünndarmkrebs (Dünndarmkarzinom) ist im Verhältnis so selten, dass sich der Begriff Darmkrebs fast immer auf Kolorektale Karzinome bezieht. Grundsätzlich bedeutet Krebs, dass sich Zellen eines Organs oder Gewebes unkontrolliert teilen, weil sich die Gene, die für die Kontrolle des Zellwachstums verantwortlich sind, verändert haben. Für diese Entwicklung müssen mehrere Faktoren zusammenwirken:
| • | Die wichtigste Ursache ist eine ererbte Veranlagung: Sind Verwandte ersten Grades, also Eltern, Geschwister oder Kinder, bereits an Darmkrebs erkrankt, ist das persönliche Risiko etwa zwei- bis viermal höher als wenn keine erbliche Belastung vorläge. | | • | Weitere Krankheiten, etwa chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn, begünstigen Kolorektale Karzinome. Auch nach Krebserkrankungen von Brust, Eierstöcken oder Gebärmutter ist das Risiko für Darmkrebs erhöht. | | • | Eine ungesunde Lebensweise mit wenig Bewegung und falscher Ernährung erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Darmkrebs zu erkranken. Besonders gefährdet sind Menschen, die viel Fett und wenig Ballaststoffe zu sich nehmen und dazu noch Übergewicht haben. | | • | Noch nicht genau geklärt ist die Größe weiterer Einflüsse wie Nikotin, radioaktiver Strahlung, UV-Strahlung, einiger Schimmelpilze auf Lebensmitteln, Virusinfektionen oder Chemikalien auf die Entstehung von Darmkrebs. | Die Dauer der Einwirkung äußerer Faktoren ist entscheidend, weswegen Darmkrebs im fortgeschrittenen Alter immer häufiger auftritt. Autor: Nicole Lücke, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
|
zur nächsten Seite (Symptome)
 |
 |
Darmkrebs: Symptome Die ersten Symptome, die auf Darmkrebs hinweisen, können auch Anzeichen harmloser Erkrankungen sein und werden daher von den Betroffenen häufig anfangs nicht wahrgenommen. Dazu gehören vor allem Verdauungsprobleme. Blut im Stuhl, das zu einer Rot- oder Schwarzfärbung führt, ist immer ein ernst zu nehmendes Zeichen, das abgeklärt werden muss, auch wenn es sich häufig um harmlose Hämorrhoiden handelt. Den Arzt sollte man auch aufsuchen, wenn sich die Stuhlgewohnheiten langsam, aber stetig verändern. Schmerzen bereitet Darmkrebs dagegen erst in einem stark fortgeschrittenen Stadium. Da Kolorektale Karzinome lange keine oder nur geringe Symptome verursachen, sind regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen umso wichtiger. Autor: Nicole Lücke, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
|
zur nächsten Seite (Diagnose)
 |
 |
Darmkrebs: Diagnose Beim Verdacht auf ein Kolorektales Karzinom können, neben einem ausführlichen Gespräch über die Beschwerden, die Lebensgewohnheiten und die Vorgeschichte (Anamnese) verschiedene Untersuchungen durchgeführt werden:
| • | Der Arzt tastet den Mastdarm mit dem Finger aus (digitale rektale Untersuchung). | | • | Mit kleinen Testbriefchen kann Blut im Stuhl nachgewiesen werden, das fürs Auge nicht sichtbar ist (Test auf okkultes Blut im Stuhl). | | • | Ein Tumor im Darm kann häufig bei einer Röntgen-Untersuchung mit Kontrastmittel sichtbar gemacht werden. | | • | Die wichtigste Methode ist die Darmspiegelung (Koloskopie), bei der über einen Schlauch und eine winzige Kamera der Arzt den Darm von innen betrachtet. Bei der Rektoskopie wird nur der Mastdarm gespiegelt. | | • | Erhärtet sich bei der Darmspiegelung der Verdacht auf ein Kolorektales Karzinom, entnimmt der Arzt direkt eine kleine Gewebeprobe, die von einem Pathologen auf Krebszellen untersucht wird (histologische Abklärung). Nur mit dieser Untersuchung kann Krebs eindeutig erkannt oder ausgeschlossen werden. Alle anderen Methoden liefern lediglich Hinweise. | | • | Wurde Darmkrebs diagnostiziert, folgen weitere Untersuchungen, um seine genaue Lage, die Ausbreitung und eventuelle Metastasen zu bestimmen. Dazu gehören eine Ultraschall-Untersuchung von innen (Endosonografie), Computertomografie, Magnet-Resonanz-Tomografie, Röntgen-Untersuchungen von Lunge, Bauchraum und Leber und eventuell eine Spiegelung der Blase. Schließlich wird noch der Tumormarker CEA (carcinoembryonales Antigen) ermittelt, um den Verlauf zu beobachten. Tumormarker sind Substanzen, die im Körper neu oder in größerem Maße vorkommen, wenn ein bestimmter Tumor vorhanden ist. | Autor: Nicole Lücke, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
|
zur nächsten Seite (Behandlung)
 |
 |
Darmkrebs: Behandlung Die Behandlung von Darmkrebs setzt sich aus drei Komponenten zusammen: chirurgischer Entfernung, Chemotherapie und Strahlentherapie. Meistens werden zwei, in vielen Fällen alle drei Methoden miteinander kombiniert. Variabel ist dabei auch die Reihenfolge. Ist ein Tumor bereits relativ groß, wird er häufig zunächst mit Chemotherapie oder/und Bestrahlung behandelt, um ihn zu verkleinern (neoadjuvante Therapie). Nach einer Operation werden Chemotherapie oder Chemo- und Strahlentherapie meistens eingesetzt, um die restlichen Krebszellen zu zerstören oder das Rückfallrisiko zu verkleinern (adjuvante Therapie). Eventuell ist eine begleitende Schmerztherapie sinnvoll. Die chirurgische Entfernung des Kolorektalen Karzinoms ist die wichtigste Komponente der Therapie. Dabei werden nach Möglichkeit der vom Tumor betroffene Darmabschnitt sowie das Lymphabflussgebiet mit den entsprechen Lymphknoten entfernt (Lymphadenektomie), da sich die Krebszellen über die Lymphbahnen ausbreiten. Zur Sicherheit entnimmt der Arzt zusätzlich einen Teil des gesunden Gewebes, das den Tumor umgibt. In der Regel wird gleichzeitig ein künstlicher Darmausgang angelegt, der in den meisten Fällen später zurückverlegt werden kann. Metastasen werden nach Möglichkeit ebenfalls operativ beseitigt. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Wirkstoffen, die das Zellwachstum und die Zellteilung auf verschiedene Art und Weise hemmen (Zytostatika). Antimetabolite werden zum Beispiel als falsche Bausteine in die Erbsubstanz (DNS) eingebaut und verhindern so die Vermehrung der Darmkrebszellen. Der Wirkungsmechanismus von Oxaliplatin ist dagegen noch nicht eindeutig geklärt. Vermutlich hemmt es die DNA-Synthese. Das ist ein Vorgang, der in den Zellen stattfindet, bevor die Informationen für die Zellteilung vervielfältig werden (Replikation). Irinotecan führt den programmierten Zelltod (Apoptose) herbei. Die Wirkstoffe werden bei Darmkrebs in der Regel miteinander kombiniert und über einen begrenzten Zeitraum eingesetzt. Leider ist ihre Wirkungsweise nicht auf die Krebszellen beschränkt, sodass es zu starken Nebenwirkungen kommt. Dazu können zum Beispiel Haarausfall, Durchfall, Erbrechen und schmerzhafte Hautrötungen an Händen und Füßen gehören. Ein Teil der Nebenwirkungen wird durch die Gabe weiterer Medikamente unterdrückt oder zumindest abgemildert. Bei der Strahlentherapie (Bestrahlung, Radiotherapie) wird ein Kolorektales Karzinom mit sehr energiereichen Strahlen bekämpft. Sie werden entweder vor einer Operation eingesetzt, um den Tumor zu verkleinern, oder im Anschluss, um das Rückfallrisiko zu verringern, üblicherweise in Verbindung mit einer Chemotherapie. Außerdem können sie im fortgeschrittenen Stadium dazu beitragen, Beschwerden zu lindern. Die Bestrahlung wird nur als Ergänzung zur Chemotherapie eingesetzt, die sich bei Darmkrebs als wirksamer erwiesen hat. Autor: Nicole Lücke, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
|
zur nächsten Seite (Prognose)
 |
 |
Darmkrebs: Prognose Die Problematik beim Kolorektalen Karzinom besteht darin, dass diese Krebsform durch die anfangs sehr schwachen Symptome häufig erst spät entdeckt wird. Das führt zu einer Sterblichkeitsrate von etwa 40 Prozent. Bei einer Diagnose im frühen Stadium sind die Chancen auf Heilung jedoch sehr gut. Je nach Lage des Tumors kann es dennoch zu dauerhaften Beeinträchtigungen kommen. Befand sich der Tumor zu dicht am Schließmuskel, lässt sich zum Beispiel ein dauerhafter künstlicher Darmausgang nicht vermeiden. Autor: Nicole Lücke, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
|
zur nächsten Seite (Vorbeugung)
 |
 |
Darmkrebs: Vorbeugung Eine gesunde Lebensweise mit regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung trägt dazu bei, das Darmkrebs-Risiko zu verringern. Das heißt: Weniger Fett und rotes Fleisch essen, dafür mehr Gemüse. Abgeraten wird auch von Nikotin und Alkohol. Die wichtigste Methode zur Prävention beim Kolorektalen Karzinom ist aber die Vorsorge. Ab einem Alter von 50 Jahren tragen die gesetzlichen Krankenkassen einmal im Jahr die Kosten für den Test auf okkultes Blut im Stuhl. Mit 55 Jahren besteht Anspruch auf eine Darmspiegelung zur Darmkrebs-Vorsorge. Werden dabei gutartige Darmpolypen entdeckt, sollten diese sicherheitshalber entfernt werden. Bei einer erblichen Vorbelastung zum Kolorektalen Karzinom ist es ratsam, erheblich früher mit Vorsorge-Untersuchungen zu beginnen, spätestens mit 40 Jahren. Weitere Informationen Sendung in vivo zum Thema Darmkrebs Autor: Nicole Lücke, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008 Quellen: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 021/007 (Stand: September 2004) Schlag, P. M.: Kolorektale Karzinome – Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie. Schriftenreihe des Tumor Zentrums Berlin, (Stand: 06/2008) Deutsches Krebsforschungszentrum, Krebsinformationsdienst: Dickdarmkrebs: Diagnose, Therapie, Nachsorge. (Stand: 06/2008)
|
|
|
 |
 |
|
 |
|
 |
 |
Darmkrebs;Kolonkarzinom;Rektumkarzinom;Adenokarzinom;Darmpolypen;Erblicher Darmkrebs;Darmkrebsrisiko;Darm-OP |
|

 |
 |
 |  |  |
|
 |
 |
 |
FOCUS GESUNDHEIT sendet auf folgenden Plattformen:.
|
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |

 


 |
 |
 |  |  |
| |
|
 |
|
|
|
|
|
Anzeige: Neue CD Zeit für mich So starten Sie positiv in den Tag ...mehr
|
|
|
 |
 |
 |
|
|