|


 |
 |
 |  |  |
|
 |
|
|
|
|
|
Kräuter & Gewürze Rotklee Ein sanftes Pflanzen- hormon bei Wechseljahres- beschwerden ...mehr
|
|
|
 |
 |
 |
|
|
 |  |  |  |  |
|
|
 |
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
|
Windpocken: Ursachen Bei Windpocken (Varizellen) handelt es sich um eine Infektionskrankheit. Sie wird durch den Erstkontakt mit dem sogenannten Varicella-Zoster-Virus ausgelöst. Dieser Virus wird per Tröpfcheninfektion und „fliegend“ übertragen und ist daher sehr ansteckend. Den Namen Windpocken hat die Krankheit im Volksmund durch diese „Übertragung mit dem Wind“ zu verdanken. Zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Krankheit (Inkubationszeit) liegen etwa 12 bis 16 Tage. Über 90 Prozent aller Kinder werden bis zum 14. Lebensjahr infiziert. Da das Immunsystem noch nicht vollständig ausgeprägt ist, tritt die Viruskrankheit bei Kindern so häufig auf. Autor: Viola Booth Datum: 17. Juni 2009
|
zur nächsten Seite (Symptome)
 |
 |
Windpocken: Symptome Nach der Infektion mit dem Virus treten in den meisten Fällen zuerst Erkältungssymptome, wie schwaches Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf. Es folgt ein akut auftretender Hautausschlag (Exanthem), zunächst vor allem am Gesicht und an der Kopfhaut. Dann breitet sich der Ausschlag jedoch rasch auf den gesamten Körper aus. Auch Schleimhäute, Genitalien und Rektum können betroffen sein. In der Regel bleiben die Handinnenflächen und die Fußsohlen ausschlagfrei. Der Ausschlag beginnt zunächst mit rötlichen stecknadelgroßen Flecken. Diese verwandeln sich dann in Bläschen, die eine klare virushaltige Flüssigkeit enthalten. Im weiteren Verlauf trocknen sie ein und verbleiben in Form einer Kruste. Alle Arten der Hautveränderung (Flecken, Bläschen und Krusten) treten zur gleichen Zeit auf, wodurch ein sternenhimmelartiges Muster auf der Haut entsteht. Diese Symptomatik ist besonders charakteristisch für die Krankheit. Der Hautausschlag bewirkt einen starken Juckreiz. Vorsicht: Das Kratzen sollte unbedingt verhindert werden, sonst kommt es zu einer Narbenbildung. Auch beim Abheilen der Bläschen entstehen kleine Narben, von denen die meisten aber nach einiger Zeit wieder verschwinden. Wer einmal unter Windpocken gelitten hat, darf sich freuen: In der Regel erfolgt nach einer Infektion mit der Krankheit eine Immunität. Das Virus bleibt allerdings im Körper vorhanden und setzt sich in den Nervenwurzeln fest. So kann es zu einer Zweitkrankheit durch das Virus kommen, der Gürtelrose (Herpes Zoster). Infizierte Personen sind ein bis zwei Tage vor dem Auftreten des Ausschlags und so lange bis die Krusten verschwunden sind, ansteckend. Autor: Viola Booth Datum: 17. Juni 2009
|
zur nächsten Seite (Diagnose)
 |
 |
|
Windpocken: Diagnose Die klinische Diagnose der Virusinfektion stellt in der Regel keine Schwierigkeiten dar. Das Virus kann im Inhalt der Bläschen mikroskopisch nachgewiesen werden. Auch ein Antikörpernachweis ist zur klinischen Diagnostik möglich. Die überstandene Krankheit, wird mittels eines so genannten ELISA (Enzymgekoppelter Immunadsorptionstest) festgestellt. Autor: Viola Booth Datum: 17. Juni 2009
|
zur nächsten Seite (Behandlung)
 |
 |
|
Windpocken: Behandlung Abgesehen von dem Juckreiz verläuft die Krankheit normalerweise ohne das Wohlbefinden des Kindes zu beeinträchtigen. Um eine Narbenbildung durch Kratzen zu vermeiden, sollten Sie Ihrem Kind in jedem Fall die Fingernägel kurz schneiden. Bei sehr starkem Juckreiz aufgrund des Hautausschlages kann eine Zinkschüttelmixtur aufgetragen werden. Auch Antihistaminiker werden verabreicht: Diese hemmen die Wirkung des körpereigenen Botenstoffes Histamin und werden zur Behandlung von Allergien eingesetzt. Tipp: Kalte Umschläge und Bäder mit Kamille haben eine beruhigende Wirkung und können die Hautreizung reduzieren. Autor: Viola Booth Datum: 17. Juni 2009
|
zur nächsten Seite (Prognose)
 |
 |
Windpocken: Prognose Insgesamt besitzt eine Infektion mit dem Varicella-Zoster-Virus eine gute Prognose. Tritt die Krankheit vor dem ersten oder nach dem sechzehnten Lebensjahr auf, kann es allerdings zu Komplikationen kommen. Mögliche gesundheitliche Schwierigkeiten, die bei Windpocken auftreten können sind dann:
| • | krankhafte Hautveränderungen | | • | Lungenentzündung | | • | Bronchitis | | • | Akute Mittelohrenzündung | | • | Entzündung des Kleinhirns (äußert sich in Form einer Störung der Bewegungskoordination, einer so genannten Ataxie). | Stecken sich schwangere Frauen mit dem Virus an (Varizellenembryopathie), kommt es in 47 Prozent der Fälle zu Fehlgeburten. Bei Kindern mit Immundefekten kann eine Hämorrhagie (Austreten von Blut aus schlecht heilenden Wunden) entstehen. Autor: Viola Booth Datum: 17. Juni 2009
|
zur nächsten Seite (Vorbeugung)
 |
 |
Windpocken: Vorbeugung Von der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird seit dem Jahr 2004 eine Impfung gegen Windpocken ab dem elften Lebensmonat empfohlen. Es handelt sich um eine Lebendimpfung, die entweder als Einzelimpfung oder zweimal in Kombination mit Masern-Mumps-Röteln gemacht wird. Diese Impfung ist umstritten, da Windpocken bei gesunden Menschen kaum zu Komplikationen führen, allerdings nach Impfungen schwerwiegende Komplikationen auftraten. Experten befürchten außerdem, dass die eigene Immunität gegen den Virus abnimmt. Kinder und Erwachsene, die eine angeborene oder durch eine schwere Krankheit verursachte Immunschwäche haben, können durch bestimmte Medikamente geschützt werden: Die Gabe von Antikörpern ist innerhalb von vier Tagen nach der Ansteckung möglich. Gehen Sie bei dem Verdacht auf Windpocken mit Ihrem Kind in jedem Fall zum Arzt und bedenken Sie die hohe Ansteckungsgefahr. Tipps für Eltern
| • | Bei Fieber sollte Ihr Kind im Bett bleiben. | | • | Lesen Sie Ihrem Kind etwas vor oder spielen Sie mir ihm, um es von dem Juckreiz abzulenken. | | • | Wenn Ihr Kind noch Windeln trägt, sollten Sie diese häufig wechseln. In dem Bereich bilden sich sonst besonders viele Windpocken. | | • | Geben Sie Ihrem Kind mild gewürzte und lauwarme Nahrung, wenn es bei Bläschen im Mund Schmerzen beim Essen hat. | Weitere Informationen Kinderärzte im Netz Autor: Viola Booth Datum: 17.April 2009 Überarbeitet: 17. Juni 2009 Quellen: Kratz, T.: Grundlagenwissen Gesundheit und Pflege: Für sozialpflegerische Berufe. Bildungsverlag EINS, Troisdorf 2008 Mitha, N.;Moeckel, E.: Handbuch der pädiatrischen Osteopathie Elsevier,Urban & Fischer, München 2006 Muntau, A. C.: Intensivkurs Pädiatrie. Elsevier,Urban & Fischer, München 2007 Soldner, G.;Vagedes, J.: Das Kinder Gesundheitsbuch. Gräfe und Unzer, München 2008 Drescher, M.;Hirte, M.;Pfeiffer, H.: Homöopathie in der Kinder- und Jugendmedizin. Elsevier,Urban & Fischer, München 2007. Schaps, K.; Kessler, O.; Fetzner, U.: Gynäkologie. Pädiatrie. Springer, Heidelberg 2007 Gahr, M.; Speer, C.: Pädiatrie. Springer, Heidelberg 2004
|
|
|
 |
 |
|
 |
|
 |
 |
Windpocken;Mumps;Ausschlag;Fieber;Juckreiz;Röteln;Masern;Scharlach;Dreitagefieber;Kinderkrankheiten |
|

 |
 |
 |  |  |
|
 |
 |
 |
FOCUS GESUNDHEIT sendet auf folgenden Plattformen:.
|
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |

 

 |
 |
 |  |  |
|
 |
|
|
|
|
|
Physio Fitness mit Oliver Schmidtlein mehr
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |  |  |
|
 |
|
|
|
|
|
Alternative Medizin Hausmittel Wadenwickel, Sitzbad, Kamillentee & Co ...mehr
|
|
|
 |
 |
 |
|
|